KI-Roadshow

© Digital Hub münsterLAND / Thomas Mohn

Künstliche Intelligenz bietet enorme Chancen – doch viele Unternehmen stehen vor den Fragen: Wie KI-reif ist unser Unternehmen wirklich? Welche Anwendungsfälle lohnen sich konkret? Und wie gelingt die erfolgreiche Einführung von KI in Strategie, Prozessen und Arbeitsalltag?

Der KI-Workshoptag in Senden gibt innerhalb 9 verschiedener, interaktiver Workshops Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Wählen Sie gezielt die Workshops aus, die für Sie und Ihr Unternehmen am relevantesten sind. Ob Sie sich für nur einen Workshop entscheiden oder an drei Workshops nacheinander teilnehmen möchten – die Wahl liegt ganz bei Ihnen. Jeder Workshop bietet praxisnahe Einblicke, wertvolle Anregungen und die Möglichkeit, sich mit Experten und Gleichgesinnten auszutauschen. Nutzen Sie diese einzigartige Gelegenheit, Ihr Wissen zu erweitern, neue Perspektiven kennenzulernen und wertvolle Kontakte im Mittelstand zu knüpfen.

© Digital Hub münsterLAND / Thomas Mohn

Das Programm im Überblick

Vormittags

Ab 08:45 Uhr Einlass und Registrierung

09:30 – 10:30 Uhr Workshops 1-3

10:30 – 10:45 Uhr Kaffeepause

10:45 – 11:45 Uhr Workshops 4-6

11:45 – 12:30 Uhr Pause mit kleinem Imbiss

Nachmittags

12:15 – 13:15 Uhr Workshops 7-9

13:15 – 14:00 Uhr Netzwerken

Ab 14:00 Uhr Ende

Kontakt

Oliver Henschen, Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück, münsterLAND.digital e.V.
Oliver Henschen
Digital Hub münsterLAND e.V.

Start-up Kooperation, Geschäftsmodelle

Der Ablaufplan

Die Workshops und Fachseminare

9:30 - 10:30 Uhr

KI zum Anfassen – live bauen, strategisch einführen

In diesem Workshop erleben die Teilnehmenden KI nicht als Theorie, sondern direkt in Aktion: Wir bauen live vor Ort – mit Ideen aus dem Publikum – in wenigen Minuten ein kleines Tool. Was wie Magie wirkt, ist der Einstieg in eine ehrliche Frage: Wie führe ich KI strategisch in meinem Unternehmen ein? Der zweite Teil gibt darauf konkrete Antworten – von der richtigen Priorisierung über die Team-Einbindung bis zu einem klaren Fahrplan für die ersten 90 Tage.

Vincent Wilmink (husare GmbH)

Intelligent Agents: Arbeit selber machen lassen. 

Intelligent Agents machen die Arbeit persönlicher, zuverlässiger und effizienter. Sie übernehmen definierte Rollen, handeln eigenständig und fügen sich nahtlos in die bestehende Infrastruktur ein. Leon Bürger von Tobit.Software zeigt, wie das in der Praxis aussieht – und was Unternehmen konkret brauchen, um Agents sicher und kontrolliert einzusetzen.

Leon Bürger (Tobit Software GmbH)

Ist dein Unternehmen “ready” für die hybride Arbeitswelt mit KI?

Fast jedes Unternehmen nutzt inzwischen KI. Nur die wenigsten holen echten Wert heraus. Woran liegt das und wo steht dein Unternehmen? Alina und Frank zeigen euch aus eigener Erfahrung, warum KI-Tools nur die Spitze des Eisbergs sind und was für die hybride Arbeitswelt mit KI entscheidend ist.

Was dich erwartet: Eine klare Landkarte, wie KI-Reife und Mehrwert wirklich wachsen, von der Einzelperson zum Arbeiten mit KI im hybriden Team. Ehrliche Praxis-Einblicke aus der GuideCom (AI Enablement, AI Champions, AI Culture Index) und eine kurze Standortbestimmung: Wo steht dein Unternehmen und was ist dein nächster realistischer Schritt?

Frank Frey & Alina Hüsing (GuideCom AG)

10:45 - 11:45 Uhr

Qualität unter Unschärfe – Wie Sie Halluzinationen bei KI-Agenten kompensieren

AI-Agenten führen nicht mehr nur Befehle aus. Sie verstehen Aufgaben, planen Schritte, wählen Werkzeuge und handeln zunehmend autonom: von der Angebotserstellung über den Support bis zur Logistik. Damit verändert sich auch Qualität. Sie betrifft nicht nur das Ergebnis, sondern den gesamten Prozess: Aufgabenverständnis, Entscheidungswege, Kontrolle und Verlässlichkeit.

Die zentrale Herausforderung ist Unschärfe. AI-Agenten arbeiten mit Wahrscheinlichkeiten und können halluzinieren, also plausibel klingende, aber falsche Ergebnisse liefern. Im Betrieb kann das teuer, reputationsschädigend oder sicherheitskritisch werden.

In diesem Workshop erfahren Sie, wie sich solche Risiken systematisch begrenzen lassen: durch klare Leitplanken, automatische Plausibilitätsprüfungen, eindeutige Prüfregeln, menschliche Kontrolle an kritischen Stellen, Transparenz und realistische Tests.

Im Fokus steht die Frage, wie diese Bausteine zu einem wirksamen Qualitätsmodell verbunden werden. So werden Halluzinationen kontinuierlich erkannt, Fehler abgefangen und AI-Agenten verlässlich in reale Geschäftsprozesse integriert.

Ingo Düppe (CROWDCODE GmbH & Co. KG)

KI: Einfach machen! Aber richtig. Use-Cases strukturiert identifizieren, bewerten und erfolgreich umsetzen

KI erfolgreich einzusetzen bedeutet mehr als einzelne Ideen zu sammeln oder Pilotprojekte zu starten. Entscheidend ist, aus vielen möglichen Ansätzen die richtigen Use Cases zu identifizieren, sie nach Business Value und Umsetzbarkeit zu bewerten und daraus ein Portfolio zu entwickeln, das im Unternehmen Akzeptanz, Momentum und messbaren Nutzen erzeugt.

Der Workshop zeigt praxisnah, wie KI-Use-Cases strukturiert entstehen: von der ersten Ideation über Bewertung und Priorisierung bis zur überzeugenden Roadmap. Im Mittelpunkt steht ein Vorgehen, das sich im industriellen Unternehmenskontext bewährt hat: klar, pragmatisch, anschlussfähig für Fachbereiche und Management – und konsequent auf Umsetzung statt auf KI-Hype ausgerichtet.

Philipp von Wussow (Stratevo data meets strategy GmbH)

Intelligent Agents: Arbeit selber machen lassen. 

Intelligent Agents machen die Arbeit persönlicher, zuverlässiger und effizienter. Sie übernehmen definierte Rollen, handeln eigenständig und fügen sich nahtlos in die bestehende Infrastruktur ein. Leon Bürger von Tobit.Software zeigt, wie das in der Praxis aussieht – und was Unternehmen konkret brauchen, um Agents sicher und kontrolliert einzusetzen.

Leon Bürger (Tobit Software Gmbh)

12:15 - 13:15 Uhr

Aktuelle KI-Methoden aus der Softwareentwicklung für euren Arbeitsalltag

Softwareentwickler sind derzeit die Power-User von KI – in einigen Unternehmen schreibt KI bereits einen Großteil des Codes selbst. Im Workshop erarbeiten wir, wie sich die Methoden und Prinzipien, mit denen Softwareentwickler KI so effektiv einsetzen, auch auf euren Arbeitsalltag übertragen lassen.

Johannes Stricker (bitside GmbH)

GenAI in Data & Analytics:

What´s hot and what´s not?

Generative AI, LLMs, Vibe Coding, AI Agents, MCP Server – aktuell gibt es kaum ein Thema mit größerem disruptivem Potenzial. Die rasante Entwicklung eröffnet enorme Chancen, bringt aber auch besorgniserregende Risiken mit sich – sowohl technologisch als auch gesellschaftlich. Immer leistungsfähigere LLMs, größere Kontextfenster, weniger Halluzinationen und vereinfachtes Grounding und Tooling treiben die Dynamik weiter an.
Gerade die IT-Branche ist gezwungen, sich intensiv mit Generativer AI auseinanderzusetzen. Wer das nicht tut, riskiert den Anschluss – und schlimmstenfalls die eigene Relevanz. Getrieben von dieser Erkenntnis wird vielerorts nach sinnvollen Einsatzszenarien gesucht. Doch nicht selten wirkt es dabei wie die krampfhafte Suche nach dem passenden Problem zur bereits vorhandenen Lösung.

Glücklicherweise ist der Tag noch (!) fern, an dem sich mit Grounding auf vorhandene Quellsysteme/daten, bereitgestellten Tools (z. B. Fabric MCP) und einem naiven Prompt wie ‚Erstelle mir auf dieser Basis in Fabric ein Lakehouse/Datawarehouse, die dazugehörigen ETL-Strecken, semantische Modelle und aussagekräftige Dashboards mit großem Nutzen für alle Fachbereiche meines Unternehmens!‘ innerhalb weniger Minuten eine Umgebung erzeugen ließe, für deren Aufbau heute noch mehrere Mannjahre im Projekt erforderlich sind.
In unserem Vortrag teilen und diskutieren wir unsere bisherigen Erfahrungen mit, erforderliche Erwartungshaltungen an und sinnvolle Einsatzbereiche von GenAI im Kontext von Data & Analytics:

Umgang mit generativer AI und notwendige Skills
o Context Engineering, Prompt Engineering
o Funktionsweise und aktuelle Grenzen von LLMs
o Realität vs. Erwartung: „Wie groß ist das Kontextfenster wirklich?“

„Chat with your data“ – einer der faszinierendsten Use Cases für Analytics
o Q&A vs. Copilot for Power BI vs. Data Agents vs. MCP Server + REST API
o Voraussetzungen für semantische Modelle („Prep data for AI“)
o Realistische Erwartungshaltung an „Chat with your data“

Marco Nielinger (noventum consulting GmbH)

Atlassian Rovo – Meet & Greet: Erste Agenten in Confluence & Jira selbst bauen

In dieser Session schauen wir gemeinsam auf die Agenten-Funktionalitäten von Atlassian Rovo. Diese können nicht nur über den Chat verwendet, sondern auch direkt in Arbeitsabläufe integriert werden. Wir haben einige Beispiele dabei, helfen aber auch bei der Umsetzung eigener Ideen. Wir leiten durch den Erstellprozess, sprechen darüber was gut oder nicht so gut funktioniert und was es sonst noch so zu berücksichtigen gibt.
Wir stellen eine Testumgebung bereit. Benötigt wird ein eigener Laptop.

Rebekka Heilmann (viadee Unternehmensberatung AG)

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