3D-Welten erleben
Im 3D-, Virtual- und Augmented-Reality-Labor verschmelzen reale Objekte, digitale Modelle und immersive Technologien zu einer ganzheitlichen Demonstrator-Landschaft. Der Fokus liegt darauf, physische Objekte und Umgebungen präzise dreidimensional zu erfassen, als Digitale Zwillinge aufzubereiten und diese anschließend in interaktiven 3D-, VR- und AR-Anwendungen nutzbar zu machen.
Was zeigt der Demonstrator?
Für die hochpräzise Datenerfassung aus der Realität kommen verschiedenste Technologien zum Einsatz. Mit modernen 3D-Laserscannern lassen sich Objekte und ganze Räume detailgetreu digitalisieren und in die virtuelle Welt überführen. Für schwer zugängliches oder sehr weitläufiges Terrain werden autonome Systeme genutzt: Handelsübliche Hobby-Drohnen und professionelle Industriedrohnen sowie ein Roboterhund, die mit Kamera- und LiDAR-Sensorik ausgestattet sind, erfassen die Umgebung als dichte Punktwolken. Mithilfe von Fotogrammetrie werden die gewonnenen Daten anschließend zu dreidimensionalen Modellen verarbeitet und optimiert. Um diese Digitalen Zwillinge realitätsnah erlebbar zu machen, bietet das Labor eine moderne VR-Ausstattung. Über eine VR-Laufplattform (Treadmill) in Kombination mit haptischen VR-Handschuhen können sich Nutzende natürlich durch die digitalen Modelle bewegen und mit ihnen grenzenlos interagieren.
Für welche Unternehmen ist dieser Demonstrator besonders interessant?
Dieser umfassende Demonstrator ist besonders für Unternehmen interessant, die große Flächen inventarisieren oder eigene Produkte und Arbeitsprozesse in einer sicheren Umgebung digital abbilden und testen möchten. Ebenfalls profitieren Unternehmen im Bereich Marketing oder Produktdesign durch beispielhafte Eye-Tracking-Szenarien.
In welchen Bereichen lässt sich diese Technologie einsetzen und welchen Nutzen hat das?
Der Einsatz erstreckt sich von der automatisierten Inventarisierung und Vermessung schwer zugänglicher Gebiete über das realitätsnahe Testen von Anwendungen bis hin zur Nutzerforschung. Der Nutzen liegt auf der Hand: Unternehmen können Arbeitsprozesse virtualisieren, Anwendungen frühzeitig auf ihre Benutzerfreundlichkeit prüfen und innovative Lösungen für das eigene Geschäftsmodell entwickeln, bevor reale Prototypen oder Anlagen gebaut werden müssen. Durch Eye-Tracking lässt sich zudem das genaue Nutzerverhalten analysieren, um visuelle Aufmerksamkeit und Marketingstrategien zu optimieren.
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